Urlaubsfotos an der Wand machen dein Leben nicht erträglicher;
gleich was auch immer an der Wand hängt.
Wand bleibt Wand und Wände sperren dich ein -
deine Freiheit findest du nicht durch das Öffnen der Fenster...
Für das Tragen von schweren Lasten auf unwegsamem Terrain haben sich
viele Jahre Canoe packs aus gewachsten Canvas bewährt. Es sind keine
Tragestellrucksäcke oder Hightechgewebesäcke, sondern voluminös
gestaltete Packtaschen mit Ledertrageriemen. Das Tragen der schweren Lasten
erleichtert ein Stirntrageband, die sogenannte Tumpline:
Man kann so sehr effizient Gewicht direkt auf die Wirbelsäule verlagern
und beansprucht so weniger Muskeln, kann somit höhere Lasten länger
tragen. Es sind einige Tage Gewöhnungszeit und Zeit zum einstellen
der Tumpline nötig, doch wenn man das hinter sich hat, kann man ohne
große Probleme 50 – 60 kg schwere Packs etwa einen Kilometer
am Stück tragen. Mit einem solchen System sind, wenn jeder der Gruppe
3 Canoe Packs von je 50 kg hat, unter halbwegs normalen Bedingungen 3 Kilometer
Portage am Tag möglich. Und das nicht nur einmal, sondern über
lange Zeiträume.
Die Wasserdichtigkeit bekommt man durch Müllsäcke hin (kein
Scherz). Zwei dicke Müllsäcke in einem absolut canoe pack und
ein Liner, der die Müllbeutel davor schützt, dass Ausrüstungsgegenstände
sie durchstechen, bilden eine bombensichere Lösung gegen eindringendes
Wasser. Man faltet zunächst den inneren Liner möglichst glatt
zusammen und faltet oder verdreht die Müllsäcke dann separat
darüber. Der Rollverschluss des Canoe packs wird ebenfalls
eingedreht und durch den Druck der Deckelklappe des Canoe packs
zusammengepresst.. Dieses System ist so wasserdicht, dass der Inhalt eines
Packs auch in einem eingeklemmten Boot im Wildwasser staubtrocken bleibt.
Die Abriebfestigkeit wird durch den wahnsinnig robusten Canvas geleistet.
(Zitat mit freundlicher Genehmigung aus Jan Dettmer, Open-Canoe.de)
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