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Mit Kanu und TENTIPI ® an die Quelle des kleinen Jenissei - 2

Mit Kanu und TENTIPI ® an die Quelle des kleinen Jenissei - 2

nachdem Jürg aus der Taiga zurück ist, gibt es detailiertere Planungen für unsere Reise...Jürg hat dort, im Rahmen seiner Feldstudien für seine Doktorarbeit seinen "Taigavater" GANBAT getroffen und die neue Situation druchgesprochen. Die PLanung sieht wie folgt aus:

Wenn wir nach unserer Kanutour unsere Boote am Zusammenfluss Tengis/Shishged abgeladen haben, werden wir mit unseren handverlesenen Guides (das Team steht schon zu einem Großteil fest und besteht aus den besten, lustigsten, nettesten, wissendsten und engagiertesten Leuten, die wir kennen), wie geplant, das wunderschöne (!!!) Tengistal hinaufreiten und nach zwei entspannten Tagen (es ginge auch in einem, aber das wollen wir nicht) das Herbstcamp Üzeg erreichen. Nachdem wir uns dort zwei Tage (oder solange ihr möchtet) ausgeruht haben, hoffentlich viel über das Leben dort gelernt haben (Albert: Tipi-Kurs geht klar! Inklusive Auf- und Abbau! ;-)) und sofern nicht gerade ein Schneesturm ansteht, wird Ganbat einige seiner Rentiere zusammensammeln und wir werden gemeinsam auf «otor» ziehen. Otor – das ist mongolisch und heißt sowas wie Fernweide. Sprich, wir werden (wenn das alles so klappt), für einige Tage mit den Tieren durch die Taiga ziehen (reitend oder laufend, egal!) und dort nachts unser Lager aufschlagen. Vielleicht können wir unterwegs Zedernnüsse ernten und werden Tierspuren sehen.

 Rentier (c) Juerg Endres

mit den Rentieren auf otor"

So ist zumindest der gemeinsam gemachte Plan und die Idee – bitte habt Verständnis, falls das eine oder andere dabei dann doch anders laufen sollte! So oder so werden wir viel über die Taiga und das Leben der Dukha lernen. Die Idee dabei ist (falls Wetter und Wasserstand mitspielen), dass wir in Richtung Shargyn gol ziehen. Der liegt am östlichen Ende der sogenannten Osttaiga, sprich wir durchqueren sie einmal von West nach Ost (siehe Karte). Dort wird uns Bayanmönkh, unser zweiter Fahrer, mit den Booten erwarten und wir werden (wenn möglich) den Rest der Strecke hinunter nach Tsagaannuur paddeln. (Wenn nicht fahren wir einfach mit Bayanmönkh im Furgon mit.) Abermals in Tsagaannuur angekommen, wird uns Bayanmönkh ein zweites Mal «aufsammeln» und wir werden noch ein oder zwei Tage bei ihm und seiner Familie in der Jurte im Kharmai-Tal wohnen. Er ist ein Darkhad-Steppennomade und ebenso ein sehr guter Freund von uns und er freut sich darauf, euch auch das Leben der Darkhad etwas näher zu bringen. Yaks, Jurte, Airag usw… Danach geht’s zurück nach Mörön

Karte Tsaatan (c) Juerg Endres

Ausschnitt geplanter Reiseverlauf Ost Taiga 2014

Über den Autor

, Buchholz in der Nordheide, seit der Kinder/Jugendzeit als Wölfling/Pfadfinder in den Wäldern der Lüneburger Heide unterwegs. Später auf abgelegenen Pisten mit dem Rucksack durch die Sahara und Wüsten des Vorderen Orients umherziehend. Und nun als grauer Wolf dem Old School Canoe- und Wintercamping verschrieben.

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Albert Dörp
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